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[av_heading heading=’Was ist der Flesch-Reading-Index?‘ tag=’h1′ style=’blockquote modern-quote‘ size=’72‘ subheading_active=“ subheading_size=’20‘ padding=’40‘ color=’custom-color-heading‘ custom_font=’#ffffff‘ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ custom_class=“ admin_preview_bg=“]
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Der Flesch Reading Index (Lesbarkeitsindex) ist eine Formel, mit der die Lesbarkeit eines Textes ermittelt werden kann. Anhand einer mathematischen Metrik wird die vorhandene Textstruktur beurteilt. Dadurch lässt sich ein Text als einfach oder schwierig einstufen. Dies wird anhand verschiedener Anhaltspunkte, wie Satzlänge und Silbenanzahl ermittelt. Erfinder des Flesch Reading Ease (so die englische Bezeichung) ist Rudolf Flesch.

Hintergrund zum Flesch-Reading-Index

Rudolf Flesch entwickelte das Verfahren zur Bestimmung der Lesbarkeit eines Textes während seiner Zeit an der Columbia University in den frühen vierziger Jahren. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit statistischen Methoden und wandte diese auf die strukturellen Merkmale der englischen Sprache an. Die Flesch-Formel galt ursprünglich nur für die englische Sprache und insbesondere für pädagogische Texte, die in Bildungseinrichtungen verwendet wurden. Ziel war es, Texte so zu bewerten, dass sie für unterschiedliche Altersgruppen, Bildungsstufen und kognitive Fähigkeiten geschrieben werden können. Seitdem gehört Rudolf Flesch zu den Pionieren der Lesbarkeitsforschung.

Flesch-Reading-IndexDie Themen Lesbarkeit und Verständlichkeit waren in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon populär. Wissenschaftler versuchten herauszufinden, wie Leser Texte erfassen, verarbeiten und verstehen. Thorndike veröffentlichte 1920 ein Frequenzwörterbuch, das erstmals die Häufigkeit von etwa 10.000 Wörtern aufzählte. „Je häufiger ein bestimmtes Wort vorkommt, desto vertrauter ist es für die Leser“, war die Annahme. Die Forscher beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der geschriebenen Sprache: Neben der Lesbarkeit und Verständlichkeit wurden auch die syntaktischen Strukturen der Sprache oder die Zielsetzungen eines Textes untersucht.

Mittlerweile gibt es mehr als 100 verschiedene Lesbarkeitsformeln, deren Berechnung meist computergestützt erfolgt. Beispiele sind die Flesch-Kincaid-Formel sowie die Dale-Chall-Lesbarkeitsformel, die alle in unterschiedlichen Kontexten verwendet werden. Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsbereich werden nicht nur in Bildungstexten oder beim Sprachenlernen eingesetzt, sondern auch bei der Beurteilung von Textinhalten auf Websites, Apps oder Webanwendungen. Es gibt üblicherweise spezielle Werkzeuge in Form von Algorithmen, die eine Version des Flesch-Wertes verwenden, um Texteinheiten auszuwerten. Welche Aspekte im Vordergrund stehen und welche Berechnungsmethoden angewendet werden, hängt von der Sprache sowie von den Zielen der Berechnung ab.

Die Ermittlung des Flesch Reading Index

Der Flesch Reading Index eines Textes ergibt sich aus der durchschnittlichen Silbenzahl pro Wort sowie der durchschnittlichen Satzlänge. Je höher der Flesch-Wert, desto verständlicher der Text. Die Skala zur Bewertung geht von 0 – 100. Ein für die Allgemeinheit gut lesbarer Text hat einen Wert zw. 60 und 70. Da deutsche Wörter im Durchschnitt länger sind, als englische Wörter wurde der Flesch Reading Index angepasst. Die Berechnung sieht wie folgt aus:

Ein Beispiel:

Wir nehmen den ersten Absatz dieses Textes („Der Flesch Reading Index ist eine Formel…“) als Beispiel:

Fleschwert Formel = 180 – ASL – (58,5 * ASW)

Die Werte 180 und 58,5 sind fest definiert und besitzen nur Gültigkeit für die Deutsche Sprache.

ASL = 56:5 = 11,2

ASW = 113:56 = 2,017

Fleschwert für den ersten Absatz = 180 – 11,2 – (58,5 * 2,02) = 50,63

Die Einordnung der Ergebnisse

Flesch Reading Ease – Wertetabelle

Wert Lesbarkeit Verständlich für…
0 – 30 Sehr schwer Akademiker
30 – 50 Schwer
50 – 60 Mittelschwer
60 – 70 Mittel  13 – 15 jährige Schüler
70 – 80 Mittelleicht
80 – 90 Leicht
90 – 100 Sehr leicht 11 Jährige Schüler

Während Texte im Bereich 0 – 30 häufig in wissenschaftlichen Texten, technischen Dokumentationen oder lyrischen Abhandlungen zu finden sind, ist der Bereich 90-100 bspw. bei Comics und Kinderbüchern zu finden. Ein gut lesbarer Text für die Allgemeinheit liegt zw. 50 – 60.

Weitere Lesbarkeitsindizies

Neben dem Flesch Reading Ease gibt es weitere Lesbarkeitsindizies. Ebenfalls populär ist die Wiener Sachtextformel. Diese unterteilt vorab in vier verschiedenen Stufen, für welche Schulstufe der Text geschrieben wurde. Die Formeln dazu wurden von Erich Vanecek und Richard Bamberger aufgestellt. Neben dem Stufenmodell (jede Stufe wird mit anderen Werten berechnet) gibt es weitere Unterschiede. So berücksichtgigt die Wiener Sachtextformel auch, wie viele Wörter mehr als 6 Buchstaben besitzen und wie hoch der Prozentteil der einsilbigen Wörter ist. Wenn du deinen Text nach der Wiener Sachtextformel online berechnen lassen möchtest, kannst du deinen Text hier überprüfen lassen.

Was bedeutet der Flesch Reading Index für die Suchmaschinenoptimierung?

Es ist anzunehmen, dass Suchmaschinen ebenfalls Metriken und Algorithmen verwenden um herauszufinden, für welche Zielgruppe ein Text geschrieben worden ist. Es ist unklar, ob Lesbarkeit ein expliziter Ranking-Faktor ist. Daher wissen wir nicht, ob Google etwas wie den Flesch-Score (oder eine Variation für diesen Fall) als Ranking-Faktor in seinem Algorithmus verwendet. In jedem Fall ist Lesbarkeit aus einer ganzheitlichen SEO-Perspektive sehr wichtig und im Rahmen der WDF-IDF Analyse eine Metrik, um die Verständlichkeit und Lesbarkeit eines Textes zu optimieren.

Für die eigene Überprüfung eines Textes ist der Flesch Reading Index wertvoll, da er Aufschluss darüber gibt, ob der Text eine generell gute Lesbarkeit besitzt und einfach konsumiert werden kann. Es darf ebenfalls angenommen werden, dass verständliche Texte die Nutzerfreundlichkeit widerspiegeln und Nutzer sich eher dem Text widmen bzw. die Verweildauer erhöhen.

Wenn der Text jedoch zu schwierig ist, ist er für Ihr Publikum zu schwer zu lesen. Dies könnte die Zielgruppe abschrecken und dazu führen, dass sie an anderer Stelle nach Informationen suchen. Ein schwieriger Text führt zu einer hohen Absprungrate, die auf lange Sicht zu einem niedrigeren Rang führen wird. Also sollte man sicherstellen, dass Texte gut geschrieben und nicht zu schwierig sind. Daher gilt zu beachten, dass man den SEO Text so strukturiert und umsetzt, dass die Zielgruppe ihn optimal konsumieren kann.

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