WDF*IDF bietet hilfreiche Einblicke für die eigene Textoptimierung. So erhältst du nicht nur wichtige Informationen darüber, welche Keywords (Terme) für das Keyword, mit dem du bei Google vorne ranken möchtest, von Bedeutung sind. Auch erfährst du viel darüber, wie deine Wettbewerber im Vergleich aufgestellt sind.

Denn mit Hilfe der WDF*IDF Analyse ist es letztlich so, dass man sich mit dem Inhalt beschäftigt, ihn mit den Besten vergleicht und sich inspirieren lassen kann, wie man selbst einen größeren Mehrwert für die eigene Zielgruppe erzielen kann.

Recherche / Identifikation relevanter Keywords (Terme)

Zunächst einmal ist es so, dass man sich mit Hilfe eines WDF*IDF Tool einen Überblick verschaffen kann, welche Keywords scheinbar relevant. Relevant heiß in diesem Fall, zu sehen, welche Keywords von den top-platzierten Websites übereinstimmend zur Erklärung oder Beschreibung verwendet wurden. Es wird davon ausgegangen, dass eine Korrelation zwischen den häufig verwendeten Keywords, die das Thema beschreiben und der Relevanzerkennung bei Google zu sehen ist.

Gleichzeitig ist es aber auch so, dass die WDF*IDF Analyse aufzeigt, welche Potenziale letztlich vorliegen. Einige Tools wie das von PageRangers beispielsweise zeigen bereits in einer separaten visuellen Ansicht das Potenzial der eigenen Seite im Vergleich zum Wettbewerb. In dem Beispiel (unten) sieht man, dass die Webseite (blaue Linie) einige nach WDF*IDF analysierte Terme nicht im Text verwendet. Auf der anderen Seite sieht man, dass der Zweitplatzierte bei Google (gelbe Linie) nahezu alle WDF*IDF Terme bei sich im Text verwendet.

Potenzial WDF*IDF

Ein weiterer Vorteil der WDF-IDF Analyse besteht darin, dass man anhand der aufgezeigten relevanten Terme Schlüsselwörter identifizieren kann, die bei der Contentplanung berücksichtigt werden können.

Die eigentliche Optimierung des Textes kann dann ganz bequem über den WDF*IDF Editor erfolgen, der zudem in Echtzeit anzeigt, wie häufig ein identifizierter Term im Artikel verwendet werden sollte. Das bewusste Schreiben und Optimieren eines Textes ist wichtig und kann im Kampf um die besten Rankings ein wichtiges Kriterium darstellen. Die WDF*IDF Formel ist allerdings nicht das Allheilmittel. Hat eine Webseite zu viele OnPage Fehler oder sind die zu vergleichbaren Inhalte von der Wortanzahl zu gering, wird es mit der besseren Sichtbarkeit schwierig und WDF*IDF erreicht Grenzen.

Wettbewerbsanalyse mit WDF*IDF

Die WDF*IDF Analyse ist eine sehr gute Möglichkeit, um nicht nur den Wettbewerb auf Keywordebene zu vergleichen. Auch kann man sich inspirieren lassen, welche Inhalte geschrieben wurden, wie ein Artikel strukturiert wurde, welche weiteren Content-Formate, wie Bilder Videos, Infografiken, etc. letztlich eingesetzt wurden. Es gilt von den Besten eben zu lernen und einen eigenen Inhalt zu kreieren, der besser und eben letztlich auch relevanter für Google ist.

Vorhandene Texte nach WDF*IDF optimieren

WDF IDF Editor
WDF Editor von PageRangers

Nachdem eine erste theoretische Potenzialanalyse erfolgt ist, kann mit den Ergebnissen der WDF*IDF Analyse schließlich der vorhandene Text optimiert und ergänzt werden. Der WDF*IDF Editor gibt, wie bereits geschrieben, in Echtzeit an, welche Keywords und wie häufig in Abhängigkeit vom Umfang das Keyword im Text Verwendung finden sollte.

In dem Beispiel rechts ist zu sehen, dass für die vorhandene Textlänge das Keyword Büro  beispielsweise zu häufig verwendet wurde, nämlich 12 Mal. Optimal wäre 7 Mal, denn letztlich geht es auch darum, dass Google einen Text nicht als „Spam“ deklariert und einstuft. Als Empfehlung kann man eine 75% Abdeckung der Terme annehmen. Es müssen also nicht alle identifizierten Keywords im Text verarbeitet werden. Auch der Flesch-Reading-Index kann in dem Zusammenhang noch ein Feedback geben, ob der Artikel gut verständlich ist, oder beispielsweise viele lange verschachtelte Sätze enthalten sind.

Der WDF*IDF Editor ist ein hilfreiches Tool, um auch hier entsprechend konform vorzugehen und seine Inhalte optimal zu strukturieren.

Neue Texte direkt nach WDF*IDF umsetzen

Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist, dass man nicht nur bereits vorhandene Texte optimieren, sondern auch völlig neue Inhalte direkt nach WDF*IDF gestalten kann. Auch hierbei helfen Tools. Der einzige Unterschied ist, dass die Ergebnisse nicht mit der eigenen Website verglichen wird. Die WDF*IDF Ergebnisse zu dem Fokuskeyword, mit dem die Seite ranken soll, liegen genauso vor, d.h. es wird ganz normal analysiert, welche relevanten Keywords in einem neu zu gestaltenden Text vorkommen sollten. Der WDF*IDF Editor hilft auch hier und gibt den richtigen Weg vor.

Für welche Texte eignet sich WDF*IDF

WDF*IDF ist eine sinnvolle Methode zur Optimierung von Inhalten. Da es sich aber letztlich um eine mathematische Formel handelt und eine bestimmte Anzahl von Textinhalt notwendig ist, damit ein relevantes und sinnvolles Ergebnis angezeigt wird, stößt WDF*IDF bei einigen Inhalten auch an Grenzen:

  • Für kurze, meist 100 oder 150 Wörter lange Produktbeschreibungen ist WDF*IDF nicht geeignet. Eine gewisse Länge ist notwendig, damit die Formel greift.
  • Suchbegriffe zu aktuellen Themen, es sei denn es lohnt sich einen umfangreichen Inhalt zu dem Suchbegriff zu konzipieren. Mit der Aussicht, dass dieser nicht nur kurzzeitig Suchvolumen bei Google erhält und nach einer News- oder Hypephase das Suchvolumen entsprechend wieder gegen Null tendiert. In dem Fall sollte eine umfangreichere Keyword-Recherche vorangehen und die Entwicklung geprüft werden.
  • Besteht eine hohe Wettbewerbsdichte, kann ein nach WDF*IDF konzipierter Text zwar der i-Punkt auf dem I darstellen. In diesem Fällen sind aber weitere Rankingkriterien wie (Anzahl hochwertiger Backlinks, etc.) meist gewichtiger.